Max Planck in Kiel

...betrachte ich doch Kiel als meine eigentliche Heimat und fühle mich auch heute noch als Schleswig-Holsteiner.

Max Planck 1920, anlässlich der Nobelpreis-Verleihung

Überblick

Max Planck wurde 1858 in Kiel geboren und kehrte 1885 als Professor für Theoretische Physik nach Kiel zurück. Auch wenn er die Stadt 1889 in Richtung Berlin verließ, hat er seine enge Bindung an Kiel und Schleswig-Holstein nie verloren.

Mit seiner Entdeckung der Energiequanten legte Max Planck den Grundstein für die Quantenphysik und revolutionierte damit die Naturwissenschaften und die modernen Technologien. Für seine Entdeckung erhielt er 1919 den Physiknobelpreis (für das Jahr 1918).

Max Planck ist Ehrenbürger der Stadt Kiel und Ehrensenator der Christian-Albrechts-Universität. Die Stadt Kiel ehrt Planck u.a. durch einen Gedenkstein in der Küterstraße und durch ein neues Denkmal im Ratsdienergarten (gestiftet durch die Kieler Rotary Clubs). Außerdem ist Planck u.a. Namensgeber der Max-Planck-Schule und für den Wissenschaftspreis des CAU-Forschungsschwerpunktes KiNSIS (Diels-Planck lecture).

Aktuelles

23. April 2019 Festveranstaltung zum 5-jährigen Bestehen der Ausstellung
und zum 100. Jahrestag von Plancks Nobelpreis

14.15: Einweihung neuer Ausstellungs-Stücke, Information über Planungen für ein Max-Planck-Museum in Kiel

16.15: Vortrag im Physikalischen Kolloquium: Nobelpreisträger Prof. Klaus von Klitzing: "Max Planck, seine Konstante und das neue Kilogramm"

Gäste sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.

Programm der Veranstaltung | Pressemitteilung

Impressionen der Festveranstaltung von Julia Siekmann | Bericht über die Veranstaltung von Julia Siekmann
Grußworte sprachen Prof. F. Kempken (Dekan der Math.-Nat. Fakultät), Prof. O. Magnussen (Sprecher KiNSIS) und H.-W. Tovar, Stadtpräsident.

Artikel in den Kieler Nachrichten von Laura Treffenfeld

Glückwunschtelegramm der Festveranstaltung (Verfasser Prof. Klaus von Klitzing) an Max Planck anlässlich der Neudefinition des Internationalen Einheitensystems (SI) auf Grundlage der Planck-Konstante.

Am 20.5. 2019 trat das neue internationale Einheitensystem in Kraft, in dem Plancks Konstante eine zentrale Rolle spielt.
Informationen | Die neuen Einheiten



Initiative Max-Planck-Museum Kiel

Diese Initiative wurde im Februar 2019 gegründet und stellte ihre Ziele auf der Festveranstaltung am 23.4. 2019 öffentlich vor. Nächstes Ziel ist die Überarbeitung der existierenden Ausstellung und Ergänzung durch gut verständliche Darstellungen der Quantentheorie. Die Initiative schlägt eine erste Präsentation als 1-jährige Sonderausstellung in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung der CAU in der Brunswiker Straße vor. Die Eröffnung könnte am 120. Geburtstag der Quantentheorie, dem 14.12. 2020 erfolgen.

Museums-Konzept zum Download.
Gedruckte Versionen können unter mpmk@physik.uni-kiel.de bestellt werden.

Interessenten, Mitstreiter und Förderer sind herzlich willkommen!


Bilder (v.l.n.r., ): Von Erwin Scheerer angefertigtes Relief von Max Planck (Vorlage für den Gedenkstein in der Küterstraße, Schenkung der Scheerer-Familie) in der Institutsbibliothek, Kolloquiumsvortrag von Prof. von Klitzing, Gäste der Festveranstaltung, Frank Hohmann (Leiter der Institutsbibliothek). Fotos: A. Unsöld. Weitere Bilder der Festveranstaltung am 23. April 2019..

Max-Planck-Ausstellung im Physikzentrum Kiel

Die Ausstellung gibt einen Überblick über Plancks Biographie (im Foyer vor dem Planck-Hörsaal) sowie sein privates Leben und die vielfältigen Beziehungen zu Kiel (Physik-Fachbibliothek). Plancks Entdeckung des Strahlungsquantums und ihre Entstehungsgeschichte werden im Gang zwischen den Hörsälen illustriert, seine Kieler wissenschaftlichen Arbeiten und eine Kopie seiner Nobelpreis-Urkunde sind in der Fachbibliothek zu sehen.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-16 Uhr und nach Vereinbarung.

Führungen werden auch am Wochenende angeboten. Schulklassen sind herzlich eingeladen!

Themen: Planck und Kiel, Entstehung der Quantentheorie, mysteriöse Quantenphysik

Anmeldung bei Frank Hohmann: Tel. (0431) 880-3819, E-Mail: fb.physikzentr@ub.uni-kiel.de

Vorträge: Prof. Michael Bonitz bietet Vorträge zum Thema "Max Planck und die Welt der Quanten" im Rahmen der SH-Universtätsgesellschaft an.

Flyer zur Ausstellung Word File (2-seitig) | PDF-Version (Rueckseite gedreht)



Die Eröffnung der Ausstellung fand am 14. Dezember 2013 statt - dem 113. Geburtstag der Quantentheorie

Programm

9.45: Einlass und Begrüssung der Gäste, Foyer des Physikzentrums

10.00: Beginn im Hans-Geiger-Hörsaal des Physikzentrums

Prof. Rainer Adelung (Institut f. Materialwissenschaft, CAU Kiel), "Quantentheorie im Zentrum von Kieler Forschungen heute"

Prof. Michael Bonitz (Institut f. Theoretische Physik und Astrophysik, CAU Kiel), "Max Planck - ein Kieler kehrt heim"

10.30 Eröffnung der Ausstellung durch Kiels Stadtpräsident Hans-Werner Tovar

10.45 Führung durch die Ausstellung

Links: Zitat aus Plancks Tagebuch durch Dr. Grimm. Mitte: Grusswort von Frau Dr. Andrea Wegener (Max-Planck-Gesellschaft), Rechts: feierliche Eröffnung der Ausstellung durch Stadtpräsident Hans-Werner Tovar

Besichtigung der Exponate in der Fachbibliothek. Unten: Plancks Urenkelinnen am Gedenkstein in der Küterstraße

Informationen zu Max Planck

Danksagung

Wir danken der Max-Planck-Gesellschaft, dass sie uns Teile ihrer großen, 2008 anlässlich Plancks 150. Geburtstags gemeinsam mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin realisierten Ausstellung überlassen hat. Unser besonderer Dank gilt Frau Dr. Andrea Wegener.

Wir danken dem Planckschen Familienverband, insbesondere der Vorsitzenden Frau Christine Roos, für die Leihgabe von persönlichen Gegenständen Max Plancks.

Wir danken dem Archiv der Max-Planck-Gesellschaft für die Leihgabe von Originaldokumenten Max Plancks.

Dem Schwerpunkt Nano- und Oberflächenwissenschaften der CAU Kiel (KiNSIS) und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät danken wir für die finanzielle Unterstützung.

Der besondere Dank gilt den Studenten und Mitarbeitern der Sektion Physik, die am Aufbau der Ausstellung mitgewirkt haben sowie den vielen Bürgerinnen und Bürgern Schleswig-Holsteins, die uns beim Auffinden von Dokumenten in Archiven des Landes unterstützt haben.

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